KONZERT mit

Marie-Josefin Melchior

Geige, E-Geige, Gitarre, Gesang

Johann Zeller

Akkordeon, Flügelhorn, Gesang



SAMSTAG| 11. OKTOBER 2025 | 20 UHR | ALTBAU IRSEE


Kleinkunstverein Altbau e.V. - Klangzeit
Foto: KlangZeit

Groovig, spritzig, frech präsentieren die beiden Vollblutmusiker Marie-Josefin Melchior (Geige, E-Geige, Gitarre, Gesang) und Johann Zeller (Akkordeon, Flügelhorn, Gesang) eine erstaunliche Bandbreite an konzertanter Weltmusik: 

Feuriger ungarischer Czardas, rassiger Tango, Swing, Klezmer, verträumter Valse Musette…. Geschickt kombiniert mit kabarettistischen Liedern und Couplets werden Eigenkompositionen und Werke von Brahms bis Piazzolla zum frisch servierten Ohrenschmaus.

Während Johann Zeller in einen Moment innig mit seinem Akkordeon verschmilzt und kurze Zeit später groovig auf ihm herum trommelt, entlockt Marie-Josefin Melchior ihrer Geige verschiedenste Klangfarben von arabischer Rabab bis hin zur E-Gitarre.

Ein besonderes Erlebnis mit Momenten voller Innigkeit, reich gespickt mit Virtuosität, Witz und viel musikantischer Spritzigkeit!


Kleinkunstverein Altbau e.V. - Klangzeit
Foto © Klangzeit

Marie-Josefin „Finni“ Melchior wollte schon mit 5 Jahren unbedingt Geige spielen und besuchte mit 8 Jahren ihre erste Wagner-Oper. Inmitten lebendiger Volks- und Hausmusik aufgewachsen, hatte sie sehr schnell zwei Schwerpunkte auf der Geige: im Unterricht und im Münchener Jugendorchester standen Beethoven, Brahms und Bruckner auf dem Programm – in den Ferien besuchte sie Kurse bei ihrem Lehrmeister und Vorbild Rudi Pietsch („Die Tanzgeiger“), wo freies Spiel und lebendige Geigenmusi unterrichtet wurden.

Spätestens beim Tonmeister-Studium an der Universität für Musik Wien (Hauptinstrument Violine) kam noch eine Prise Jazz hinzu, und sie entdeckte auf den Bühnen, Hinterhöfen und Kellern Wiens eine Vielfalt an inspirierender Weltmusik, Musikkabarett und Subkultur.

Heute ist Marie-Josefin hauptberuflich als Tonmeisterin beim Rundfunk tätig (BR/SWR). Sie leitet dabei Musikproduktionen mit Künstlern wie Anne-Sophie Mutter, Raphaela Gromes, dem Münchner Rundfunk- und Münchener Kammerorchester oder den Berliner Philharmonikern unter Kyrill Petrenko.

Ihr zweiter Schwerpunkt ist KlangZeit, das Duo mit dem Akkordeonisten Johann „Hansi“ Zeller, wo sie als Geigerin ihrer eigenen Kreativität und Entdeckerfreude nachgehen und ihrer Musikalität eine Stimme verleihen kann.

 

Als gebürtiger Allgäuer blickt

Johann („Hansi“) Zeller

auf eine reichlich musikalische Vergangenheit zurück: bereits im zarten Kindergartenalter marschierte er mit der Blechtrommel hinter der örtlichen Blaskapelle her, später war er Keyboarder der Partyband „Happy Jack“ und spielte echte traditionelle Volksmusik als Flügelhornist in diversen Tanzlmusiken. Vielleicht liegt es gerade an diesen Wurzeln, dass er sich in den verschiedensten Kulturen und Stilen zuhause fühlt. Nach einer ordentlichen Handwerkslehre, genoss er seine musikalische Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik in Krumbach, welche ihn dann weiter an das Richard-Strauss-Konservatorium nach München führte.

Seitdem musizierte er mit namhaften Künstlern und war in verschiedenen Fernsehaufzeichnungen zu sehen. Pädagogisch arbeitet er als Akkordeonlehrer an der städtischen Musikschule in Weilheim, sowie als Dozent in diversen Workshops und Seminaren. Seine Eigenkompositionen, die es zum Teil auch auf Noten gibt, bringt er vor allem mit der Geigerin Marie-Josefin Melchior im Duo „KlangZeit“ und im Trio zusammen mit dem Harfenisten Kiko Pedrozo aus Paraguay auf die Bühne.

QUELLE: ÜBER DIE KÜNSTLER (https://klangzeit.eu/ueber-uns)